Roaming: Ein teures Missverständnis
Meine go-e Wallbox wird öffentlich: Ein Lehrstück über Roaming-Preise
Über PV-Überschuss, intransparente Apps und unnötige Fixkosten.
Da mein Auto-Stellplatz aktuell verwaist ist, wollte ich meine go-e Wallbox nicht ungenutzt lassen. Die Idee: Meinen PV-Überschuss für faire 22 Rp./kWh direkt weitergeben. Damit Nutzer nicht in die Preisfalle tappen, habe ich einen QR-Code für die Direktzahlung an der Station angebracht.
(Symbolbild: Photovoltaik & E-Mobilität)
Die Roaming-Absurdität
Sobald man die Box für Drittanbieter öffnet, verliert man die Kontrolle. eCarUp zwingt einen in fixe Preisstufen. Was dann in den Apps von EnBW oder Swisscharge passiert, ist blanker Wucher:
22 Rp./kWh
25 Rp./kWh
79 Cent/kWh
81 Rp./kWh
Informationsmangel mit System
In der eCarUp-App steht deutlich, dass nur bei PV-Überschuss geladen wird. In den Roaming-Apps? Kein Wort davon. Niemand zahlt über 80 Rp./kWh für eine "Vielleicht-Ladung".
Fazit: Roaming-Lizenz gekündigt
Während eCarUp im Direktbezug 10% der Kreditkartenkosten beträgt, schlägt das Roaming-Modul mit einer monatlichen Lizenzgebühr von 2.20 CHF zu Buche. Da das Roaming meinen fairen Tarif für Endkunden unbrauchbar macht, spare ich mir diese Gebühr künftig. Die Wallbox bleibt für Direktlader via QR-Code und eCarUp App offen, aber das Roaming-Experiment wird beendet.
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